Hallo zusammen,
FEMA, FIM Europe und NMC führen eine Online-Umfrage zu (verpflichtender) Schutzkleidung für Motorradfahrer durch, um die Sichtweisen der europäischen Fahrer einzuschätzen.
Alle Fahrernden sind eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen
Die Umfrage darf gerne auf allen Ihren Social-Media-Kanälen oder Webseiten geteilt werden.
Die Umfrage endet am Montag, den 11. Mai 2026.
Für die Umfrage auf der FEMA-Website besuchen Sie https://www.femamotorcycling.eu/survey-ppe-2026/
Ein direkter, leicht zu teilender Link zur Umfrage: https://forms.gle/XsJiUVKQ1CNQ7tXJ9
Vielen Dank im Voraus, dass Sie diese wichtige Umfrage teilen!
P.S. Auf der FEMA-Ausschusssitzung am 6 Juni in Helsinki, werde ich hoffentlich erste Ergebnisse erfahren.
Olaf
Online-Umfrage zu (verpflichtender) Schutzkleidung für Motorradfahrer
- Olaf
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Online-Umfrage zu (verpflichtender) Schutzkleidung für Motorradfahrer
„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie gesehen haben" (Alexander von Humboldt)
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Re: Online-Umfrage zu (verpflichtender) Schutzkleidung für Motorradfahrer
Moin zusammen,
ich möchte nur mal meine Meinung zu diesem Thema sagen!!
Viele regen sich darüber auf, dass in unserem Land zuviel reglementiert,
bürokratisiert wird.
Jetzt möchte man uns evtl. gesetzlich verpflichten, welche Schutzbekleidung,
wahrscheinlich mit DIN Norm, verwendet werden darf??
Zt. ist ja nur beim Motorradfahren der Helm verpflichtend!
Ohne Helm fahren wird ein Bußgeld von 15,-€ erhoben!!!!
Unser Gesetzgeber hat es bisher noch nicht mal geschafft, die Helmpflicht
bei Fahrradfahrern durchzusetzen.
Vor fünf Jahren hat ein Arbeitskollege einen unverschuldeten Wegeunfall
mit dem Fahrrad gehabt. Sein Helm wurde bei uns in der Firma ausgestellt, mit
der Notiz des Arztes, das der Kollege ohne diese Helm den Unfall nicht überlebt hätte.
Der Helm war komplett zerstört, die gesamte Energie, die sonst auf den Schädel eingewirkt hätte,
hat der Helm absorbiert. Seitdem fahre ich nur noch Fahrrad mit Helm!!
Auch bei den E-/Mietroller schaffte man es nicht, gegen alle Expertenratschläge, eine Helmpflicht
durchzusetzen. Die Unfallstatistik gibt den Experten recht, aber geändert wird nichts.
Und nun möchte man eine verschärfte Schutzbekleidungspflicht durchsetzen.
Es sollte doch dem mündiger Bürger überlassen werden zu entscheiden, welche Art von Schutzkleidung
man tragen möchte.
Der überwiegende Teil der Motorradfahrer ist sich doch bewußt, was man tragen muss und
macht das auch.
Und für den geringen Prozentsatz an unvernünftigen Motorradfahrer, die mit kurzen Hosen,
T-Shirt u. Flipflops durch die Gegend fahren, will man wieder alles regulieren.
Nein danke!!
Ich gehöre nicht zu Fahrern, die mit kurzen Hosen u. T-Shirt durch die Gegend fahren,
aber im Sommer fahre ich schon mal nur mit einer Motorradjeans, dünner Motorradjacke
und normalen festen Schuhen in der Stadt bzw. über die Landstrasse.
Und das möchte ich mir auch nicht durch irgendwelche Verordnungen nehmen lassen!
Vielmehr sollte man mal publik machen, dass die private/gegnerische Unfallversicherung bei einem
Motorradunfall bei nicht ausreichender Schutzbekleidung eh nichts oder nur noch anteilig bei
Verletzungen zahlt. Dann würden sich manche doch mal über ihr Verhalten Gedanken machen.
Und die Bekloppten werden nicht aussterben.
Gestern hier noch in der Stadt einen Goldwingfahrer ohne Helm unterwegs gesehen, Helm war auf dem
Gepäckträger festgeschnürt! Kostet ja nur 15,-€ Bußgeld!!
Auch gestern ein Harleyfahrer auf der Autobahn mit kurzen Hosen u. T-Shirt!
Aber er fuhr ja auch nur 100 km/h, war also vorsichtig!!
So, nochmal, dass ist nur meine Meinung zu dem Thema!!
Ich akzeptiere auch gerne andere Meinungen!!
Gruß
Hartmut
ich möchte nur mal meine Meinung zu diesem Thema sagen!!
Viele regen sich darüber auf, dass in unserem Land zuviel reglementiert,
bürokratisiert wird.
Jetzt möchte man uns evtl. gesetzlich verpflichten, welche Schutzbekleidung,
wahrscheinlich mit DIN Norm, verwendet werden darf??
Zt. ist ja nur beim Motorradfahren der Helm verpflichtend!
Ohne Helm fahren wird ein Bußgeld von 15,-€ erhoben!!!!
Unser Gesetzgeber hat es bisher noch nicht mal geschafft, die Helmpflicht
bei Fahrradfahrern durchzusetzen.
Vor fünf Jahren hat ein Arbeitskollege einen unverschuldeten Wegeunfall
mit dem Fahrrad gehabt. Sein Helm wurde bei uns in der Firma ausgestellt, mit
der Notiz des Arztes, das der Kollege ohne diese Helm den Unfall nicht überlebt hätte.
Der Helm war komplett zerstört, die gesamte Energie, die sonst auf den Schädel eingewirkt hätte,
hat der Helm absorbiert. Seitdem fahre ich nur noch Fahrrad mit Helm!!
Auch bei den E-/Mietroller schaffte man es nicht, gegen alle Expertenratschläge, eine Helmpflicht
durchzusetzen. Die Unfallstatistik gibt den Experten recht, aber geändert wird nichts.
Und nun möchte man eine verschärfte Schutzbekleidungspflicht durchsetzen.
Es sollte doch dem mündiger Bürger überlassen werden zu entscheiden, welche Art von Schutzkleidung
man tragen möchte.
Der überwiegende Teil der Motorradfahrer ist sich doch bewußt, was man tragen muss und
macht das auch.
Und für den geringen Prozentsatz an unvernünftigen Motorradfahrer, die mit kurzen Hosen,
T-Shirt u. Flipflops durch die Gegend fahren, will man wieder alles regulieren.
Nein danke!!
Ich gehöre nicht zu Fahrern, die mit kurzen Hosen u. T-Shirt durch die Gegend fahren,
aber im Sommer fahre ich schon mal nur mit einer Motorradjeans, dünner Motorradjacke
und normalen festen Schuhen in der Stadt bzw. über die Landstrasse.
Und das möchte ich mir auch nicht durch irgendwelche Verordnungen nehmen lassen!
Vielmehr sollte man mal publik machen, dass die private/gegnerische Unfallversicherung bei einem
Motorradunfall bei nicht ausreichender Schutzbekleidung eh nichts oder nur noch anteilig bei
Verletzungen zahlt. Dann würden sich manche doch mal über ihr Verhalten Gedanken machen.
Und die Bekloppten werden nicht aussterben.
Gestern hier noch in der Stadt einen Goldwingfahrer ohne Helm unterwegs gesehen, Helm war auf dem
Gepäckträger festgeschnürt! Kostet ja nur 15,-€ Bußgeld!!
Auch gestern ein Harleyfahrer auf der Autobahn mit kurzen Hosen u. T-Shirt!
Aber er fuhr ja auch nur 100 km/h, war also vorsichtig!!
So, nochmal, dass ist nur meine Meinung zu dem Thema!!
Ich akzeptiere auch gerne andere Meinungen!!
Gruß
Hartmut
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Re: Online-Umfrage zu (verpflichtender) Schutzkleidung für Motorradfahrer
Das ist vermutlich der Kern an der Sache.
Vgl. auch die lauten Abgasanlagen, die zu Streckenverboten führten. Keiner wills gewesen sein, trotzdem gibt es sie und das macht Maßnahmen erforderlich.
In meinen Augen gibts mit den "Unverantwortlichen" im T-Shirt zwei grundlegende Probleme. Das eine ist, dass die zumeist jungen Leut, die sich über die Folgen nicht im Klaren sind, als ein paar schwarze Schafe mal wieder die ganze restliche Community in Verruf bringen.
Problem 2: Die Kosten im Falle eines Falles werden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Angenommen, einer in Shirt und Flatterhose mault sich und wird zum Pflegefall. Das ist sicher tragisch für alle Beteiligten. Die Solidargemeinschaft muss dann aber via Kranken-/Rentenkasse für die Folgekosten aufkommen. Das können mehrere hunderttausend sein - für einen einzigen Fall.
Eventuell wären die Folgen aber mit Schutzkleidung vermeidbar gewesen.
Mich hats auch schon übel zerrissen, aus eigener Dummheit übrigens. Aber Jacke, Hose, Stiefel haben mich ganz ordentlich beisammengehalten. Ich verzichte nicht mehr auf Schutzkleidung, auch nicht bei 35 Grad Sonnenschein.
Die in der Umfrage erwähnten Staaten haben teils ganz gute Regelungen, wie ich finde. Bei der Gurtpflicht im Auto gab es anfangs auch das Geplärre, Eigenverantwortung etc etc. Trotzdem ists heute als ganz normal akzeptiert, weil es die Unfalltoten massiv reduzierte. Ich bin klar dafür - manche müssen einfach vor der eigenen Blödheit geschützt werden.
Alles lief perfekt nach Plan... Aber der Plan war Kacke.
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Re: Online-Umfrage zu (verpflichtender) Schutzkleidung für Motorradfahrer
Servus zusammen,
ich krieg einen Hals wenn ich lese mit welche Begründungen Versicherungen sich um eine Schadensleistung drücken. Wann wird endlich verlangt als Fußgänger eine ordentlichen Schutzkleidung zu tragen? Ich bin sofort darür! Man stelle ich vor als Fußgänger angefahren zu werden. Egal ob durch ein Fahrrad, E-Roller oder gar Auto. Eine Airbag Weste und ordentliche, natürlich geprüft und genormte Knie und Ellenbogenprotektoren könnten Verletzungen deutlich minimieren oder sogar verhindern. Helm und Sicherheitschuhe nicht zu vergessen. Man könnte auch einfach nur Stolpern und unglücklich stürzen. Da gab es schon schlimme Fälle. Wie kommt die Allgemeinheit dazu für die Folgen aufzukommen? Ja die Haftplichtversicherung. Die Prämien die ich zu entrichten habe richtet sich nach den Schäden die andere verurachen. Also betrifft es die Allgemeinheit, also auch mich mich ebenso. Die Solidargemeinschaft kommt auch für Kosten von anderem Risikoverhalten auf, ohne daß ein Hahn danach kräht. Beispiele? Gerne: Zu hoher Fleischkonsum, (am Besten max einmal pro Woche, besser garnicht), Bewegungsmangel, Sportverletzungen, Übergewicht, Rauchen in jeglicher Form, Alkohol. Laut neuerster Studien gibt es KEINE risikolose Menge dieses Nervengiftes. Das Motorradfahren ist und bleibt trotz der besten Sicherheitsausrüstung ein höheres Risiko als im Bürgerkäfig unterwegs zus sein. All diese Dinge zu lassen würde der Allgemeinheit viel Geld ersparen.
Gibt es diese Links auch auf Deutsch? Mein Englisch reicht für Essen und Trinken.
Beste Grüße, Hannes
ich krieg einen Hals wenn ich lese mit welche Begründungen Versicherungen sich um eine Schadensleistung drücken. Wann wird endlich verlangt als Fußgänger eine ordentlichen Schutzkleidung zu tragen? Ich bin sofort darür! Man stelle ich vor als Fußgänger angefahren zu werden. Egal ob durch ein Fahrrad, E-Roller oder gar Auto. Eine Airbag Weste und ordentliche, natürlich geprüft und genormte Knie und Ellenbogenprotektoren könnten Verletzungen deutlich minimieren oder sogar verhindern. Helm und Sicherheitschuhe nicht zu vergessen. Man könnte auch einfach nur Stolpern und unglücklich stürzen. Da gab es schon schlimme Fälle. Wie kommt die Allgemeinheit dazu für die Folgen aufzukommen? Ja die Haftplichtversicherung. Die Prämien die ich zu entrichten habe richtet sich nach den Schäden die andere verurachen. Also betrifft es die Allgemeinheit, also auch mich mich ebenso. Die Solidargemeinschaft kommt auch für Kosten von anderem Risikoverhalten auf, ohne daß ein Hahn danach kräht. Beispiele? Gerne: Zu hoher Fleischkonsum, (am Besten max einmal pro Woche, besser garnicht), Bewegungsmangel, Sportverletzungen, Übergewicht, Rauchen in jeglicher Form, Alkohol. Laut neuerster Studien gibt es KEINE risikolose Menge dieses Nervengiftes. Das Motorradfahren ist und bleibt trotz der besten Sicherheitsausrüstung ein höheres Risiko als im Bürgerkäfig unterwegs zus sein. All diese Dinge zu lassen würde der Allgemeinheit viel Geld ersparen.
Gibt es diese Links auch auf Deutsch? Mein Englisch reicht für Essen und Trinken.
Beste Grüße, Hannes
Wer nichts probiert wird nie wissen wie es geht.